Verzicht zur Heilung - Autofahren nach Herzinfarkt?

Nach einem Infarkt drohen Herzrhythmusstörungen, die Schwindelanfälle oder eine Ohnmacht nach sich ziehen können. Deshalb sollte man gut über das Autofahren nach dem Herzinfarkt nachdenken


Verzichten sollte der Herzpatient auf das Autofahren, falls eine akute Gefahr von Herzrhythmus- störungen mit Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfällen besteht. Auch wenn sich der Patient schwach oder unsicher fühlt, sollte er freiwillig auf das Fahren verzichten. Die Entscheidung bleibt letztendlich aber ihm selbst überlassen, ob er sich und die anderen Verkehrsteilnehmer gefährden will. In der Regel wird empfohlen, in den ersten vier Wochen nach einem Herzinfarkt nicht selbst zu fahren, sowie eine Woche nach der Transplantation eines Herzschrittmachers. Bestimmte Medikamente können Auslöser für Schwächeanfälle oder Schwindelgefühle sein, bei deren Einnahme man im Zusammenhang mit dem Fahren sehr vorsichtig sein sollte, da sie die Verkehrstüchtigkeit beeinflussen. Herzpatienten, die Medikamente zur Blutverdünnung beziehungsweise gerinnungshemmende Tabletten einnehmen, sollten jederzeit ihren Krankenausweis bei sich haben, der bei einem Unfall Aufschluss über die Behandlung geben kann, da die Gefahr einer starken Blutung besteht.