Versicherungskosten für ein Auto - Damit sollten Sie kalkulieren

Versicherungskosten für ein Auto – nicht nur von Fahrzeug und Fahrpraxis, sondern auch von anderen Faktoren abhängig. Ein Vergleich bei den verschiedenen Gesellschaften lohnt auf jeden Fall.


Im Gegensatz zur landläufigen Meinung hängen die Versicherungskosten für ein Auto nicht nur vom Fahrzeug, Schadensklasse und von der Fahrpraxis ab, sondern auch vom nächtlichen Standort und der Ausstattung. Hier können sich ganz gewaltige Preisunterschiede ergeben. Ebenfalls berücksichtigt werden bei der Tarifberechnung der Wohnort – Stadtfahrzeuge liegen höher als Fahrzeuge, die im Landkreis gemeldet sind.

 

Versicherungskosten für ein Auto – Grundkriterien der Tarifberechnung

  • Wer die Versicherungskosten für ein Auto berechnen möchte, tut sich schwer. Nicht nur der Versicherungsvergleich ist für den Laien fast unmöglich, auch die Bewertungsgrundlagen sind nicht immer verständlich.

 

  • Prinzipiell gilt, dass große Fahrzeuge im Gegensatz zur Kfz-Steuer in der Versicherung deutlich günstiger sein können als so mancher Kleinwagen. Die Versicherung prüfen jährlich ihre Unfallstatistiken und passen die Prämien gemäß Unfallhäufigkeit und Diebstahlquote der Fahrzeugtypen an.

 

  • Gerade Autos, die bei sehr jungen Fahrern beliebt sind, liegen in der Versicherung in der Regel aufgrund ihrer überproportional hohen Beteiligung an Verkehrsdelikten mit Sach- oder Personenschaden sehr hoch.

 

  • So zählten die bei jungen Fahrern so beliebten Golf III mit zu den teuersten Fahrzeugen in der Versicherung – der 7er BMW mit fast doppelter PS- und Kubikzahl kostete die Hälfte. Ausgesprochene, teilweise etwas untermotorisierte „Familienkutschen“ sind in der Regel die billigsten Fahrzeuge, weil sie im Verhältnis relativ selten in Unfälle verwickelt werden und die Diebstahlgefahr sich in Grenzen hält.

 

  • Auch das Alter des Fahrers und/oder die Dauer des Führerscheinbesitzes wird bei der Berechnung der Versicherungskosten für ein Auto herangezogen. Laut Statistik passieren die meisten Unfälle in der Altersgruppe 18 Jahre bis 28 Jahre, danach sinkt das Unfallrisiko selbst bei Führerscheinneulingen deutlich. Diese Erfahrungswerte spielen bei der Prämienberechnung eine nicht zu unterschätzende Rolle.

 

Möglichkeiten für eine Preisminderung bei der Kfz-Versicherung

  • Unter bestimmten Voraussetzungen sind die Versicherungskosten für ein Auto deutlich senkbar. So sollte beim Antrag immer angegeben werden, ob das Fahrzeug über speziellen Diebstahlschutz oder eine Alarmanlage verfügt, eine elektronische Wegfahrsperre hat oder nachts auf einem gesicherten Grundstück steht.

 

  • Einige Versicherungen haben diese Fragen nicht in ihrem Antrag. Dasselbe gilt für ein Fahrsicherheitstraining – inzwischen geben viele Versicherungen bei einem entsprechenden Nachweis einen Rabatt. Die Schadensfreiheitsklasse ergibt sich durch die Anzahl der Schäden, die ein Fahrer verursacht hat, wobei Fahranfänger immer in eine hohe Schadensfreiheitsklasse eingestuft werden, hieran lässt sich auch nichts ändern.