Spannungsstabilisierung: Funktion und Verwendung

Die Formen und die Anwendungen der Spannungsstabilisierung mit einer Erklärung der Faktoren und Glättung


Unter Spannungsstabilisierung versteht man im Fachjargon der Elektronik und Elektrotechnik die Tatsache, dass die elektrische Spannung konstant, obwohl sehr wohl variabler Strom erzeugt wird, gehalten werden kann und somit eine Stabilisierung entsteht.

Formen und Anwendungen in kurzen Worten leicht erklärt

  • Beim Einsatz von elektronischen Komponenten beziehungsweise elektrischen Bauelementen (Bauelemente sind in der Bezeichnung der Elektrotechnik ein Bestandteil einer normalen elektrischen Schaltung) ist es erforderlich eine stabilisierte Spannung zu erzielen und zu halten.
  • Einfache elektrische Spannungen wie zum Beispiel eine Glühbirne aus einem handelsüblichen Baumarkt kann kleine Spannungsschwankungen ohne Einschränkung ihrer Funktion verkraften und wird dadurch nicht defekt. Ein Prozessor zum Beispiel hat hingegen bei einer geringen Spannungen die Gefahr, dass er Fehlfunktionen gibt oder sogar defekt wird, was in manchen Bereichen einen enormen Schaden anrichten kann, somit ist es hier von größter Bedeutung, dass eine Spannungsstabilisierung aufrecht bleibt und keine Schwankungen bestehen.
  • Die Spannungsstabilisierung wird grundlegend dann verwendet, wenn es sich um sehr empfindliche Schaltkreise handelt, welche bei geringen Spannungsschwankungen defekt werden können und somit nicht mehr zu gebrauchen sind und eine komplette Leistungseinbuße haben.
  • Auch ist es von großer Bedeutung, wenn bei Lasten wie zum Beispiel dem Einschaltstrom oder Motoren kurzzeitige große Stromstöße passieren zum Starten der jeweiligen Kreise. Bei einer Gleichspannung hingegen verwendet man elektronische Komponente wie Spannungsregler (Bauteile zum Stabilisieren/Regeln von elektrischen Spannungen) oder Zener-Dioden (eine Silicium-Diode mit einer geringen Sperrschichtdicke).

Faktoren und Glättungen

  • Die Spannungsstabilisierung ist umso besser und kann umso besser arbeiten, wenn der Stabilisierungsfaktor größer als der Innenwiderstand ist. Zudem gibt es den Innenwiderstand, den relativen Stabilisierungsfaktor und den absoluten Stabilisierungsfaktor. Es ist auch möglich zu "Glätten", was so viel bedeutet wie eine Umwandlung einer pulsierenden Gleichspannung - wie sie bei Gleichrichten besteht - eine möglichst konstante Gleichspannung.
  • Mit Hilfe von Glättungskondensatoren (ein Gegenstück zum Lastwiderstand gelegter Kondensator der die Spannung vermindert) wird das Glätten erreicht, mit welchem die pulsierende Spannung geschaltet werden. Bei einer genügenden Kapazität ist es somit möglich, dass man so viel Ladung aufnehmen kann, ohne, dass die Spannung zu stark steigt. Sollte die Spannung wieder sinken, kann die gespeicherte Ladung abgegeben werden.