Motorradlacke - Worauf achten?

Von allen Verkehrsteilnehmern sind Motorradfahrer – die Biker – besonders in Gefahr, im Straßenverkehr zu verunglücken.


Derartige Unfälle haben oft fatale Folgen. Der Mensch hat nun einmal trotz noch so ausgeklügelter Schutzkleidung keine Knautschzone. Und genauso wenig hat dies das Fahrzeug selbst. Bei Stürzen werden Fahrzeugteile oft schwer beschädigt.

Beschädigungen der Motorradlacke können nur aufwändig ausgebessert werden

Motorräder sind sehr sorgfältig lackiert. Die Motorradlacke bestehen aus mindestens drei Kompetenten. Werden die Motorradlacke durch mechanische Beschädigungen angegriffen, greift Rost schnell das Blech an. Vorstellbar sind Schäden der Motorradlacke natürlich auch durch mangelnde Pflege des Fahrzeuges. Eigentlich gibt es überall Lackierbetriebe, die sich auf die Fahrzeuglackierung – und damit auch auf die der Motorräder spezialisiert haben Dennoch gibt es Biker, die auch Heimwerker sind und die Ausbesserung oder gar völlige Neulackierung ihres Motorrades selbst übernehmen wollen. Das ist eine aufwändige und langwierige Prozedur, die großer Sorgfalt und ausreichenden Geräte bedarf. Denn der alte Motorradlack muss bis auf den Grund abgeschliffen werden, bevor der neue Motorradlack aufgetragen wird. Geliefert wird solcher Motorradlack von kleinen Spezialunternehmen, die der Biker im Internet findet. Die Reparaturlacke werden auf Wasserbasis hergestellt und sind je nach Pearlgehalt unterschiedlich teuer. Die handwerklichen Hersteller bemühen sich, dem Original so nahe wie möglich zu kommen. Der Biker benötigt drei verschiedene Lacke: Grundlack, Lasur und Klarlack. Die müssen jeweils aushärten, bevor die nächste Schicht aufgetragen werden kann. Weil der Motorradlack nach Bedarf angerührt wird und nicht unbegrenzt verarbeitungsfähig ist, muss sich der Heimwerker mit den Lieferanten in Verbindung setzen und mit ihm absprechen, wann er die Lacke benötigt. Ein aufwändiges Verfahren, das sicher kaum billiger wird als die Arbeit durch einen professionellen Lackierbetrieb. Immerhin: Der Biker sieht, was er für sein Geld bekommt.

Motorradlacke – teuer und aufwändig anzuwenden
Motorradlack ist nicht nur teuer – die Verwendung ist es auch. Es bedarf vieler Spezialgeräte. Mit einem einfachen Pinsel aus dem nächsten Laden für Malerbedarf ist nicht getan. Der Motorradlack muss gleichmäßig aufgesprüht werden. Und das eigentliche Blech sorgfältig abgeschliffen. Schmirgelpaper tut es da nicht. All das muss der Biker ausführlich bedenken, bevor er anfängt, Motorradlack aufzutragen. „Seine“ Maschine wird es ihm wert sein.