Metall polieren – So lassen Sie Altes in neuem Glanz erstrahlen

Wenn es darum geht, Metall zu polieren, vertrauen viele auf die kundigen Hände des Fachmanns. Das ist teuer und muss nicht sein: Mit dem entsprechenden Werkzeug können Sie auch selbst für Hochglanz sorgen.


Es ist gar nicht so schwer, Metall selbst zu schleifen. Umfassende Fachkenntnisse benötigen Sie dazu ebenso wenig wie große Maschinen. Mithilfe eines Poliersets, einer Polierpaste und einer Bohrmaschine können Sie mit verhältnismäßig wenig Aufwand bereits tolle Erfolge erzielen. Voraussetzung, um Metall zu polieren, ist eine gute Vorbereitung.

Die gezielte Vorbereitung

  • Bevor Sie einen Gegenstand überhaupt polieren und ihm somit zu neuem Glanz verhelfen können, müssen Sie diesen zunächst einmal schleifen oder entgraten. Unter dem Begriff des Entgratens ist die Entfernung von Ecken und Kanten am Metall zu verstehen.
  • Wenn Sie eine handelsübliche Bohrmaschine besitzen, auf die Sie auch Polierscheiben setzen können, verwenden Sie zur Vorbereitung des Materials eine Filzscheibe. Alternativ dazu können Sie auch handelsübliches Schmirgelpapier verwenden. Gleichmäßiger wird es, wenn Sie auf den Einsatz einer Maschine verzichten und die Arbeit mit der Hand erledigen.
  • Die Qualität Ihrer Vorarbeit ist entscheidend für das endgültige Resultat. Wie schön also das Metall nach der Politur aussieht, hängt ganz wesentlich auch mit der Sorgfältigkeit zusammen, die Sie beim Schleifen haben walten lassen.

Metall polieren: Schritt für Schritt

  • Poliert wird mit Stoffscheiben oder Bürsten. Optimal ausgerüstet sind Sie auf jeden Fall, wenn Sie sich ein komplettes Polierset zulegen. Hierin sind verschiedene Aufsätze enthalten, die Sie für die weitere Bearbeitung benötigen.
  • Spannen Sie zunächst den gröberen Aufsatz in Ihre Bohrmaschine ein und tragen Sie etwas Polierpaste auf. Fahren Sie dann vorsichtig über das Metall – und zwar quer zur Schleifrichtung. Achten Sie dabei darauf, einen sanften und gleichmäßigen Druck auszuüben. Unregelmäßigkeiten machen sich leider sogleich bemerkbar.
  • Wechseln Sie schließlich zum feineren Aufsatz und wiederholen Sie die Prozedur. Wenn Sie möchten, können Sie auch noch einmal mit der Handpolitur nacharbeiten. In neuem Glanz sollte der von Ihnen bearbeitete Gegenstand allerdings jetzt schon erstrahlen. Ist er für den Außeneinsatz gedacht, ist auch über eine Versiegelung nachzudenken.

Für Ihre Gesundheit

  • Da jede Menge feinsten Staubes entsteht, wenn Sie Metall polieren, ist die Verwendung eines Atemschutzes dringend anzuraten. Andernfalls kann sich der Feinstaub in der Lunge festsetzen und so für massive gesundheitliche Probleme sorgen.
  • Darüber hinaus sollten Sie auch an den Schutz Ihrer Augen denken: Umherfliegende Metallteile stellen eine große Gefahr dar. Gleiches gilt für Polierscheiben – Teile davon können sich nämlich unter Umständen lösen. Wenn Sie eine vollständig abschließende Sichtschutzbrille tragen, sind Sie auf der sicheren Seite.