Den Kaufvertrag für ein Grundstück aufsetzen - Das sollten Sie beachten!

Beim Erwerb eines Grundstückes geht es um ein erhebliches Privatvermögen. Will man den Kaufvertrag für das Grundstück aufsetzen, begibt man sich in einen Dschungel aus Klauseln, Rahmenbedingungen und Formulierungen. Für die rechtliche Absicherung gibt es jedoch Orientierungshilfen.


Ist das Traumgrundstück erst gefunden, möchte man den Kauf so schnell und reibungslos wie möglich über die Bühne bringen. Beim Erwerb eines Grundstückes sollte das Hauptaugenmerk stets auf dem Kaufvertrag liegen, da dieser sämtliche Einzelheiten zum Kauf regelt. Wer den Kaufvertrag für das Grundstück aufsetzen will, sollte jedoch nicht übereilt handeln. Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, muss im Vorfeld einiges bedacht werden.

Kaufvertrag für ein Grundstück aufsetzen – so gehts

  • Will man den Kaufvertrag für ein Grundstück aufsetzen, darf auf einen Notar nicht verzichten werden. Dieser kümmert sich nicht nur um die Vertragsabwicklung von der Grundbucheinsicht bis hin zur Eigentumsschreibung, sondern informiert auch über alle rechtlichen Fragen des Vertrages.
  • Aus dem Kaufvertrag muss nicht nur eindeutig hervorgehen, wer Käufer und wer Verkäufer ist, sondern auch was genau gekauft wird. Daher sollte der Vertrag eine Grundstücks- und Baubeschreibung, die Lage und einen Auszug aus dem Grundbuch enthalten.
  • Neben der Bezifferung des genauen Kaufpreises muss ein detaillierter Zahlungsplan der ratenweisen Zahlung beigefügt werden. Ebenso sollte aus dem Vertrag eindeutig hervorgehen, dass der Kaufpreis erst nach dem Vorliegen aller notwendigen Genehmigungen zu entrichten ist.

Das muss noch in den Kaufvertrag

  • Um die rechtlichen Fragen im Interesse des Käufers und Verkäufers zu regeln, müssen im Kaufvertrag wirtschaftliche und bauliche Belange geklärt werden. Insbesondere gilt dies für Fragen der Bebauung, der Gewährleistung für den Bauzustand und die Zahlung eventueller Erschließungskosten.
  • In aller Regel werden Grundstücke seitens des Verkäufers unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung und der Haftung etwaiger Mängel verkauft. Falls eine andere Risikoverteilung gewünscht wird, muss dies im Kaufvertrag explizit geregelt sein.

Unnötigen Ärger vermeiden

  • Für das Erschließen von Grundstücken ist grundsätzlich die zuständige Gemeinde oder Stadt verantwortlich. Etwaige Kosten werden dabei auf den Anlieger umgelegt. Daher gilt es vorab im Grundstückskaufvertrag festzuhalten, ob diese vom Käufer oder Verkäufer getragen werden.
  • Da die Umschreibung des Grundbuches oft mehrere Wochen dauern kann, besteht das Risiko, dass der Verkäufer nach Erhalt des Kaufpreises das Grundstück anderweitig verkauft. Um sich davor zu schützen, sollte in den Kaufvertrag eine Auflassungsvormerkung eingefügt werden. Weitere Tipps, wie Sie den Kaufvertrag für ein Grundstück aufsetzen, stehen Ihnen unter www.immonet.de zur Verfügung.