Das Profil von Sommerreifen: Das ist vorgeschrieben

Profil von Sommerreifen: Um auch bei Regen wirklich optimale Bodenhaftung und ausreichende Wasserverdrängung sicherzustellen, sollten die Reifen zumindest vier Millimeter Profil aufweisen.


Das Profil von Sommerreifen: Im Gegensatz zu den Winterreifen haben Sommerreifen eine härtere Gummimischung. Durch diese wird der Reifen auch bei hohen Temperaturen nicht schwammig und weich. Heutzutage hat jeder Reifenhersteller seine eigene richtige Rezeptur und eine eigene Technik entwickelt, um die richtige Gummimischung zu treffen. Was für ein Hightech-Produkt die Sommerreifen sind, wird bei der Formel 1 klar, der richtige Reifen kann hier über das Ergebnis des Rennens entscheiden. Die breiten Reifen für Sportwagen haben eine weichere Mischung, als die Reifen für die alltäglichen Autos, dies kann manchmal direkt von der Reifenflanke abgelesen werden. Die Abriebfestigkeit von einem Reifen wird mit der Benennung Treadwear spezifiziert. Hier heißt es, je höher der Wert, desto härter ist die Mischung des Gummis. Werte zwischen 120 und 160 können hier bei einem Breitreifen abgelesen werden, bis zu einem Wert von 360 werden die Dimensionen von einem Standard oder auch bei Offroadreifen gemessen. Immer mehr Hersteller von Reifen stellen diese fahrzeugspezifisch her, dies wird von den Herstellern der Fahrzeuge so gefordert. Erkannt werden diese an den einzelnen Kennzeichnungen wie zum Beispiel bei Mercedes MO oder bei Porsche N-0 bis N-4.

Das Profil von Sommerreifen: Die besonderen Eigenschaften
Damit die Sommerreifen eine gute Wasserverdrängung und eine optimale Kurvenstabilität gewährleisten können, benötigen diese eine ausgeklügelte Struktur beim Profil von Sommerreifen. Zu den besonderen Eigenschaften der Sommerreifen sollten ein hoher Fahrkomfort, eine hohe Lenkpräzision und eine hohe Fahrstabilität gehören. Wichtig sind auch ein optimiertes Reifengewicht, eine hohe Laufleistung, ein optimierter Rollwiederstand und eine gute Gummimischung für das optimale Nassbremsen. Die Sommerreifen sind grundsätzlich nur für den Fahrbetrieb in den Sommermonaten produziert.

Das Profil von Sommerreifen: Nachteile der Sommerreifen
Zu den Nachteilen der härteren Gummimischungen gehört, dass sich der Bremsweg, der Nässegriff und auch die Bodenhaftung verschlechtern. Dies kann bedeuten, wenn die Reifen kalt sind, sind auch Ausrutscher möglich. Wer sich Sommerreifen mit einer weicheren Mischung kauft, hat eine erheblich niedrigere Kilometerleistung, dafür haften diese Sommerreifen optimal. Mit Sommerreifen sollte unter keinen Umständen in dem Winter gefahren werden. Gerade weil durch die Kälte die Haftfähigkeit rapide nachlässt und der Reifen extrem verhärtet. Für die schneeverschneiten Straßen ist auch die Profilgestaltung mit den geschlossenen Profilblöcken nicht geeignet. Der Grip ist nicht mehr gewährleistet, nachdem sich die Anordnung der Profilblöcke der Sommerreifen in den Zwischenräumen in dem Profil von Sommerreifen mit Schnee füllen und sich nicht mehr von selbst reinigen.

Das Profil von Sommerreifen
In den Punkten Bremsweg und Haftung spielt die Tiefe bei dem Profil von Sommerreifen eine sehr wichtige Rolle. Deshalb sollte die Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern bei einem Sommerreifen eingehalten werden. Diese Werte sind natürlich für alle Reifen eines Fahrzeuges vorgeschrieben und die gesetzliche Mindestprofiltiefe muss auf 75 Prozent der Reifenbreite vorhanden sein.