Blondieren: grün statt blond – Welche Risiken sind zu beachten?

Seitdem im Jahre 1867 auf der Pariser Weltausstellung zum ersten Mal die Blondierung vorgestellt wurde, gab es schon die schrägsten Experimente – nicht immer war das Ergebnis zufriedenstellend


Hin und wieder hört man, dass es beim Blondieren passieren kann, dass die Haare einen Grünstich bekommen. Warum das passieren kann dafür gibt es die verschiedensten Gründe.

Was heißt Blondieren?
Ab und an kommt es vor, dass man mit seiner Haarfarbe nicht mehr zufrieden ist und man färbt sie um. Hat man jedoch nicht von Natur aus helle Haare oder man wie sie blond färben, muss man die Haare blondieren. Dafür kann man entweder eine fix fertige Blondierung in einem Drogeriemarkt kaufen oder man geht zu einem Frisörbedarf Geschäft und besorgt sich dort eine Flasche Wasserstoffperoxid. Durch die Oxidation werden die Farbpigmente im Haar zerstört. Es erklärt ich von selbst, dass dies kein sehr gesunder Vorgang für das Haar ist und blondieren meist zu extremen Schädigungen des Haares führt.

Was tun, wenn das Haar grün ist nach dem Blondieren?

Gerüchten zufolge sollte man mit frisch blondierten Haaren nicht in ein Schwimmbad gehen, da das Chlor im Wasser den Grünstich im Haar verstärken kann. Ein bewährtes Hausmittel um den Grünstich zu mildern ist eine Mischung aus Shampoo und Ketchup, mit der man die Haare waschen soll. Des Weiteren soll auch eine Spülung mit Zitronensaft, pur gepresst, wahre Wunder wirken. Ein letzter Tipp wäre noch zum Allrounder Mittel Aspirin zu greifen: einfach eine Tablette in ein wenig Wasser auflösen, in die Haare einmassieren und kurz einwirken lassen.

Weniger gefährliche Mittel zum Blondieren
Natürlich muss man um ein natürliches Blond zu erzielen sein Haare nicht mit einer Blondierung schädigen. Wenn man zum Beispiel schon blonde oder sehr helle Haare hat, kann man auch zu Naturmitteln greifen, wie zum Beispiel mit Zitronensaft oder Kamille. Bei der ersten Anwendung ist vielleicht noch nicht gleich ein Ergebnis zu sehen, da Naturfarben meist ein paar Tage brauchen um ihre volle Wirkung zu entfalten, doch dann kann man mit dezenten blonden Effekten rechnen. Diese Naturmitteln kann man prinzipiell bei jeder zweiten oder dritten Haarwäsche anwenden, ganz wie eine Spülung und je nach Bedarf noch andere Mittel beimischen, wie zum Beispiel Olivenöl bei spröden Haaren oder ein Löffel Honig gegen Spliss. Es gibt viele Möglichkeiten seine Haare zu Blondieren und grundsätzlich muss es auch nicht schief laufen, will man sich aber zu hundert Prozent sicher sein, sollte man, gerade bei der Anwendung von einer chemischen Blondierung, einen guten Frisör aufsuchen.